Kinderfreundliche Kommune
Gechingen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zu Beginn des Jahres 2020 waren Begriffe wie Corona oder Covid 19 der deutschen Bevölkerung nicht bekannt. Viren haben unsere Welt, zumindest in diesem ungewöhnlichen Jahr 2020, massiv verändert. Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen, Mund-Nasen-Schutz, Schlange stehen vor dem Bäcker oder Metzger gehören zumindest derzeit zu unserem Alltag, auch in Gechingen. Der Landkreis Calw wurde aufgrund der Inzidenzwerte über 200 am 09. Dezember 2020 zur Corona-Hotspot-Region erklärt. Auffallend ist die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr, die mittlerweile auf 20 Uhr bis 5 Uhr ausgeweitet wurde.

Bei der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin

mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 13.12.2020 wurden weitere Beschlüsse gefasst. Hervorzuheben ist die Schließung von Schulen und Kitas ab Mittwoch, 16.12.2020 bis einschließlich 10.01.2021. Die Einschränkungen für den Einzelhandel sind für die betroffenen Einzelhändler und deren Kunden gerade in den Tagen vor Weihnachten besonders einschneidend.

Wir sind alle gespannt, wie sich die angekündigten Impfungen im Laufe der nächsten Monate auswirken werden.

Die Corona-Krise sorgt zunehmend für Finanzprobleme bei den Unternehmen in Deutschland. Über alle Branchen hinweg sieht sich nach einer Umfrage des deutschen Industrie-und Handelskammertags derzeit jeder elfte Betrieb von einer Insolvenz bedroht. Mehr als 80% davon sind kleine Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Besonders häufig von einer Insolvenz bedroht sehen sich Firmen aus Reisewirtschaft, Gastronomie sowie Kultur- und Kreativwirtschaft.

Einzelhandel sind für die betroffenen Einzelhändler und deren Kunden gerade in den Tagen vor Weihnachten besonders einschneidend.

Wir sind alle gespannt, wie sich die angekündigten Impfungen im Laufe der nächsten Monate auswirken werden.

Die Corona-Krise sorgt zunehmend für Finanzprobleme bei den Unternehmen in Deutschland. Über alle Branchen hinweg sieht sich nach einer Umfrage des deutschen Industrie-und Handelskammertags derzeit jeder elfte Betrieb von einer Insolvenz bedroht. Mehr als 80% davon sind kleine Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Besonders häufig von einer Insolvenz bedroht sehen sich Firmen aus Reisewirtschaft, Gastronomie sowie Kultur- und Kreativwirtschaft.

 

Rückblick auf das Jahr 2020

  • Allgemeines Wohngebiet Furt
    In den ersten Wochen dieses Jahres wurden noch etliche Kaufverträge abgeschlossen. Inzwischen wurden 29 baurechtliche Verfahren allein bezogen auf das Baugebiet Furt durchgeführt. Über 15 Häuser befinden sich im Bau. Die Abrechnung mit dem Erschließungsträger war bisher noch nicht möglich, da noch nicht alle Arbeiten vollständig abgeschlossen sind. Beispielsweise wurde erst vor wenigen Tagen an der Bepflanzung gearbeitet.

  • Neubau Kindertagesstätte Wolfswiesen
    Der nicht offene Planungswettbewerb wurde abgeschlossen. Über die eingereichten Planungen wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Rathaus informiert. Die Planungsphase läuft. Zuschussanträge wurden gestellt.

  • Verschiedene lokale Hochwasserschutzmaßnahmen und Hochwasser-Rückhaltebecken im Althengstetter Tal
    Sachstand lokale Hochwasserschutzmaßnahmen laut Angaben Ingenieurbüro Wald und Corbe:
    Die Planunterlagen sind von Seiten des Ingenieurbüros Wald und Corbe fertig und befinden sich derzeit in der letzten Durchsicht. Beim Erläuterungsbericht fehlen nur noch kleine Anpassungen. Somit werden der Gemeindeverwaltung die Unterlagen in Kürze zugehen und Ingenieurbüro und Verwaltung können diese besprechen.
    Es fehlt dann noch die Umweltplanung zu den Maßnahmen. Dazu wird das Ingenieurbüro der Werkgruppe Gruen die abgeschlossene Planung zukommen lassen, da diese Grundlage für die umweltfachliche Bewertung sein muss.

    Sachstand Hochwasser-Rückhaltebecken (HRB)/Bettelgraben:
    Grundsätzlich ist die Planung des Regenwasserkanals sowie des HRB abgeschlossen. Das Ingenieurbüro ist derzeit noch an der Schnittstelle von beiden Planungen. Wenn das Ingenieurbüro diese fertig bearbeitet hat, kann das Ingenieurbüro der Gemeindeverwaltung und der Werkgruppe Gruen die Planung zukommen lassen. Dies erfolgt im neuen Jahr. Auch für diese Planung fehlt noch die abschließende umweltfachliche Bewertung.

    Die lokale Maßnahme für den Bereich zwischen Bergwaldsteige und dem Feldweg oberhalb des Wohngebiets Augstäcker (Ableitung des Außengebietswassers über einen noch zu bauenden Regenwasserkanal) wurde durch Gemeinderatsbeschluss aus dem Hochwasserpaket herausgenommen und bzgl. der nächsten Jahre zurückgestellt.

  • Altortentwicklung
    Von vier privaten Grundstückseigentümern hat die Gemeinde bereits 2018 Grundstücke im Bereich Brunnenstraße erworben. Ein Teil der Fläche dient den Hochwasserschutzmaßnahmen, der andere Teil steht für eine neue bauliche Entwicklung zur Verfügung. Im Zusammenhang mit den dort geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen und der angedachten neuen Bebauung wurde vom Landratsamt ein hydrogeologisches Gutachten gefordert. Das Gutachten liegt vor und hat Auswirkungen auf die zukünftige Bebauung.

  • Pumpwerk Brühl, Elektro- / Mess- und Regeltechnik / hydraulische Ausrüstung
    Die technische und bauliche Umsetzung ist erfolgt. Dadurch wurde auch die Sicherheit unserer Eigenwasserversorgung verbessert.

  • Eigenwasserversorgung
    Das beauftragte Strukturgutachten Wasserversorgung wurde nicht öffentlich im technischen Ausschuss vorberaten. Für das Gutachten haben wir einen Zuschuss des Landes erhalten. Das dadurch beteiligte Regierungspräsidium Karlsruhe hat eine Ergänzung des Gutachtens gefordert. Diese Ergänzung liegt der Gemeinde noch nicht vor. Deshalb erfolgte noch keine Behandlung in öffentlicher Gemeinderatssitzung. Gegenstand des Gutachtens ist unter anderem auch eine evtl. zentrale Enthärtungsanlage. Anmerkung dazu: Die Gemeinde ist rechtlich nicht verpflichtet, eine solche zentrale Enthärtungsanlage einzubauen. Derzeit wird das Thema ergebnisoffen behandelt. Es gibt derzeit keine Beschlüsse des Gemeinderats, auch keinen „Trendbeschluss“.

    Die Ozonanlage im Wasserwerk beim Wasserturm als zentrales Element in unserer Wasseraufbereitung wurde für über 60.000 Euro erneuert.

  • Projekt Bereich Gartenstraße / Calwer Straße u.a.
    Von außen betrachtet ist die Maßnahme abgeschlossen. Allerdings ist dies für die Gemeinde noch nicht der Fall, da die Abrechnung noch strittig ist.

  • Breitbanderschließung (schnelles Internet)
    Die Gemeinde Gechingen beteiligte sich an der zweiten Generalunternehmer-Ausschreibung im Landkreis Calw. Erfreulich ist, dass uns ein Zuschuss in Höhe von rund 570.000 Euro bewilligt wurde. Unter anderem geht es dabei um die Breitbandanschlüsse im Gewerbegebiet.


    Von der Gemeinde wurde die sogenannte „Lücke“ der Backbone-Trasse vom Gewerbegebiet bei Dürr Optronik über Gültlinger Straße, Wolfswiesenweg bis zum späteren zentralen Punkt in unserer Gemeinde in der Uhlandstraße, dem sogenannten POP bis hin zum Baugebiet Furt geschlossen. Die Maßnahme wurde vom Land Baden-Württemberg in Höhe von 89.000 Euro gefördert. In diesem Bereich wurde nicht nur ein Leerrohr verlegt, sondern auch die Glasfasern eingeblasen.

  • Abwasserentsorgung
    Klärschlamm: Auch die Gemeinde Gechingen ist dem Zweckverband Klärschlammverwertung Böblingen beigetreten. Die konstituierende Sitzung fand im November statt.

    Allgemeiner Kanalisationsplan und Regenwasserbehandlung der Gemeinde Gechingen: Im Bereich Regenwasser-Behandlung sind in den nächsten Jahren umfangreiche Maßnahmen erforderlich. Dabei handelt es sich insbesondere um die Ertüchtigung der Regenüberlaufbecken. Voraussichtlich werden Kosten in Höhe von über 2 Mio. Euro entstehen. Die Vorberatung im technischen Ausschuss ist erfolgt.

    Kläranlage – Vorbereiten einzelner Maßnahmen wie z.B. Erneuern der Rücklauf-Pumpwerke, Brücke über Belebungsbecken, Erneuern der Rührwerke.

  • Schulturnhalle
    Die Sanierung von Dach und Fassade der Schulturnhalle wurde planerisch bearbeitet und ein Zuschussantrag gestellt.

  • Beschaffung für Holzhütten für Vereine u.ä.
    Die Holzhütten wurden geliefert, bzw. abgeholt. Leider konnten sie nicht so wie geplant eingesetzt werden. Coronabedingt wurde u. a. der Weihnachtsmarkt abgesagt.

  • Tennishalle
    Das Erbbaurecht für die Tennishalle wurde neu bestellt. Coronabedingt kann die Nutzung der Tennishalle nicht so erfolgen wie gewünscht.

  • Erneuerung Beregnungsanlage auf dem Sportgelände Karl-und-Wilhelm-Dürr-Sportpark
    Den Sportfreunden Gechingen wurde von der Gemeinde ein Zuschuss für diese Maßnahme bewilligt.

  • Gutachterausschusswesen
    Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses war bisher in Althengstett. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Vorsitzenden des Gutachterausschusses Frank Heim und an die weiteren Gutachter für ihre langjährige gute Arbeit. Ab 2021 hat der Gutachterausschuss seinen Sitz in Calw.

  • Naturkindergarten
    Nach fundierter Vorarbeit hat der Gemeinderat durch einen entsprechenden Beschluss die Errichtung eines Naturkindergartens beim Wochenendhausgebiet Riederleshalde auf den Weg gebracht.

  • Erddeponie
    Im Bereich der Erddeponie-Erweiterung war aus dem Baugebiet Furt ein intensiver Anlieferbetrieb zu verzeichnen.

  • Friedhof
    Fertigstellen einer weiteren Urnenwand

  • Jahresbau
    Im Rahmen des bewährten Jahresbaus wurden 2020 ca. 280.000 Euro für das Beseitigen von Wasserrohrbrüchen, Kanalunterhaltungen und Straßenunterhaltungsmaßnahmen ausgegeben. Intensive Arbeiten wurden im Rohrnetzbetrieb der Wasserversorgung durchgeführt.

  • Ausbau der Kreisstaße K4300 Gechingen - Sieben Tannen
    Auftraggeber und Bauherr war der Landkreis Calw. Die neue Kreisstraße wurde im Mai für den Verkehr freigegeben.

  • Interkommunales Gewerbegebiet Lindenrain, Gemarkung Stammheim
    Gemeinsam mit den Städten Calw und Bad Teinach-Zavelstein beteiligt sich die Gemeinde Gechingen an dem interkommunalen Gewerbepark Lindenrain. Nach jahrelanger Vorarbeit wurde mit den Erschließungsarbeiten im November begonnen.

  • Ehrung von erfolgreichen Sportlern, Musikern u.a.
    Wegen Corona wurde die Ehrung ins neue Jahr verschoben.

  • Finanzsituation
    2020 wurde das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR) eingeführt. Damit wurde die bisherige kameralistische Buchführung durch die kommunale Doppik abgelöst.

    Veranschlagtes Gesamtergebnis war im Plan ein Minus von 370.000 Euro. Voraussichtlich wird ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Die liquiden Mittel erhöhen sich durch die Bauplatzerlöse voraussichtlich um 1,5 Mio. Die Rücklagen werden durch die geplanten Maßnahmen wie Kindergartenneubau Wolfswiesen, Hochwasserschutzmaßnahmen, Maßnahmen der Abwasserentsorgung und Schulturnhalle in den nächsten Jahren dringend gebraucht.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

dieser Jahresrückblick ist natürlich auch für mich wieder Anlass, herzlich Danke zu sagen, all denen, die unsere kommunale Arbeit tatkräftig unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern des Gemeinderats und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde, ganz gleich ob sie im Rathaus, in einem der drei Kindergärten, im technischen Bereich mit Bauhof, Kläranlage, im Hallenbad, als Hausmeister in den verschiedenen Gebäuden, als Reinigungskräfte oder in einer der gemeindlichen Einrichtungen tätig sind. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich ehrenamtlich in Vereinen und Gruppen engagieren und damit zu einer guten Gemeinschaft mit einem beispielhaften Klima in unserer Gemeinde beitragen. Ein besonderer Dank gilt den Feuerwehrangehörigen, die zur Hilfe bereit sind, wenn diese benötigt wird. Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlich Tätigen, die sich im Bürgernetzwerk Gechingen e.V. zum Wohle anderer Einwohner engagieren. Auch den ehrenamtlich Tätigen des Freundeskreises Asyl gilt ein ganz besonderer Dank.
Einige wenige Einwohnerinnen und Einwohner engagieren sich bei der Pflege von Grünflächen und Pflanzkübeln. Herzlichen Dank dafür. Entsprechendes gilt für die tatkräftige Unterstützung in der Winterzeit durch einige Anlieger von bestimmten Straßen- oder Wegabschnitten. Mein Dank geht auch an alle Bediensteten des Krankenpflegevereins. Das Kollegium unserer Schlehengäuschule verdient Dank und Anerkennung.
Corona hat in diesem turbulenten Jahr vieles auf den Kopf gestellt. Zahlreiche Vereinsaktivitäten mussten entfallen. Die Helferinnen des Treffpunkts hätten die Seniorinnen und Senioren gerne öfters bewirtet und umsorgt. Auch die Initiativgruppe Miteinander 66+ konnte die Planungen nicht wie vorgesehen umsetzen.
Alle, die in den letzten 12 Monaten auf vielfältige Weise zum guten Zusammenarbeiten und Zusammenleben in unserer Gemeinde beigetragen haben, bitte ich auch für das neue Jahr um ihre Mithilfe und Unterstützung.  

Ausblick auf das Jahr 2021

  • Allgemeines Wohngebiet Furt
    Die Gemeinde wird noch einige Bauplätze verkaufen. Zwischen Erschließungsträger KBB und der Gemeinde müssen die formalen Dinge nach vollständiger Erschließung abgewickelt werden.

  • Neubau Kindertageseinrichtung Wolfswiesen
    Derzeit arbeiten die beauftragten Architekten und Fachingenieure an der „Entwurfsplanung“. In dieser Leistungsphase 3 wird das bisher erarbeitete weiter präzisiert. Ein detailliertes Material- und Oberflächenkonzept und die Kostenberechung werden erstellt. Ziel ist, dass die Kosten den Betrag von 5 Mio. Euro nicht wesentlich überschreiten. Die Behandlung der Entwurfsplanung in öffentlicher Gemeinderatssitzung ist, wenn alles planmäßig verläuft, für den 02.02.2021 vorgesehen. Nach Billigung der Entwurfsplanung durch den Gemeinderat wird der Bauantrag gestellt. Während der Laufzeit des Bauantrags, für den die Architekten ca. 3 Monate veranschlagen, kann die Ausführungsplanung in großen Teilen erarbeitet werden, so dass nach Erteilung der Baugenehmigung die Ausschreibungen veröffentlicht werden können. Für die reine Bauzeit ist witterungsabhängig mit ca. 12-18 Monaten zu rechnen.
    Ein weiterer Zuschussantrag soll im neuen Jahr gestellt werden, sobald uns die Unterlagen vom Architekten vorliegen. Wir hoffen sehr, dass die beantragten Zuschüsse bewilligt werden.

  • Verschiedene lokale Hochwasserschutzmaßnahmen und Hochwasserrückhaltebecken im Althengstetter Tal
    Wenn die erforderlichen Arbeiten bzgl. Entwurfsplanung vom beauftragen Ingenieurbüro Wald und Corbe abgeschlossen wurden und der Naturschutzteil mit Eingriffs-Ausgleichsbilanz und Ausgleichsmaßnahmen vom beauftragten Planungsbüro erarbeitet wurde, kann die Behandlung der Gesamtentwurfsplanung in öffentlicher Gemeinderatssitzung erfolgen.

    Der Gemeinderat muss aus Sicht der Gemeinde die Modalitäten für den Grunderwerb festlegen. Danach können Grunderwerbsgespräche geführt werden. Wenn der Grunderwerb „gesichert“ ist, kann der Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung oder Planfeststellung und der Zuschussantrag gestellt werden.
    Insgesamt kann aufgrund der umfangreichen Aufgaben (Entwurfsplanung abschließen, Genehmigungsplanung bzw. Planfeststellungsverfahren, Zuschussanträge, Grunderwerb) noch kein konkreter Baubeginn genannt werden. Sicher ist, dass das Jahr 2021 und mindestens die erste Hälfte des Jahres 2022 noch komplett für die erwähnten Tätigkeiten benötigt wird.

  • Altortentwicklung
    Für den Bereich Brunnenstraße muss entsprechend der Erklärung des Landratsamts der konkrete Baubeschluss gefasst werden, d.h. die oben erwähnten Tätigkeiten Planung, Grunderwerb, Genehmigungsverfahren und die Finanzierung mit Zuschuss muss rechtsverbindlich abgeschlossen sein.

  • Flächennutzungsplan
    Für Wohngebiete benötigen wir derzeit keine dringende Fortschreibung des Flächennutzungsplans. Anders sieht es für gewerbliche Flächen aus.

  • Geplantes Gewerbegebiet Streitberg
    Die Fläche, die im Flächennutzungsplan enthalten ist, lässt sich nicht wirtschaftlich erschließen. Für die angedachte moderate Vergrößerung ist eine Fortschreibung des Flächennutzungsplans, die Änderung des Landschaftsschutzgebiets, die Fortschreibung des allgemeinen Kanalisationsplans und laut dem Bescheid des Landratsamts voraussichtlich die Aufdimensionierung des Zuleitungssammlers zum Regenüberlaufbecken (RÜB) 1 in der Talstraße erforderlich. Außerdem ist noch das Wasserleitungsnetz zu verbessern. Der Zeitbedarf für die notwendigen Planungen und Maßnahmen geht über das Jahr 2021 hinaus.

  • Eigenwasserversorgung
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat gefordert, dass das Strukturgutachten Wasserversorgung ergänzt werden muss. Das Ingenieurbüro wird der Gemeindeverwaltung die Ergänzungen im Januar vorstellen.

    Thema des Gutachtens ist auch eine zentrale Enthärtungsanglage. Nach Aussagen des Regierungspräsidiums war der Fokus der Ausarbeitung relativ stark auf das Thema Wasserhärte und der „Komfortmaßnahme“ Wasserenthärtung gerichtet. Aus Sicht des Regierungspräsidiums gibt es noch wichtige Aspekte, auf die in der Ergänzung noch näher eingegangen werden muss.

    Realistisch betrachtet ist mit der Installation einer zentralen Enthärtungsanlage in den nächsten ein oder zwei Jahren noch nicht zu rechnen. Dies gilt selbst dann, wenn der Gemeinderat sich in allen Entscheidungsphasen für eine zentrale Anlage aussprechen sollte. Trinkwasser verbraucht jeder Mensch und somit ist dies ein Thema für alle. Es kann davon ausgegangen werden, dass nicht alle sich dafür aussprechen werden. Eine umfassende Information und Beteiligung der Einwohner ist selbstverständlich.

  • Projekt Bereich Gartenstraße / Calwer Straße u.a.
    Derzeit kommunizieren die Anwälte der Baufirma  und der Gemeinde. Bei der Schlussabrechnung gibt es erhebliche Differenzen. Fraglich ist, ob es einen außergerichtlichen Vergleich gibt oder ob Klage erhoben wird.

  • Breitbanderschließung (schnelles Internet)
    Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses ist vorgesehen, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 15.12.2020 über eine Kostenbeteiligung der Gemeinde für das Herstellen der Glasfaseranschlüsse im Neubaugebiet Furt entscheidet.

    Die bauliche Umsetzung bzgl. der zweiten Generalunternehmer-Ausschreibung wird angepackt. Details können heute noch nicht aufgeführt werden.

  • Abwasserentsorgung
    Wenn der Gemeinderat entsprechend der Vorberatung im technischen Ausschuss beschließt, dass die Planungen bzgl. der Regenüberlaufbecken angegangen werden, ist ein Ingenieurbüro zu beauftragen und der Zuschussantrag bis September 2021 zu stellen.

  • Schulturnhalle
    Nach Bewilligung des beantragten Zuschusses soll die bauliche Umsetzung angegangen werden.

  • Naturkindergarten
    Der Naturkindergarten beim Wochenendhausgebiet Riederleshalde soll praktisch eingerichtet und den Kindern zur Verfügung gestellt werden.

  • Jahresbau
    Straßeninstandsetzungen, Rohrbrüche in unserem Wasserleitungsnetz und vieles mehr wird auch 2021 wieder für Arbeit sorgen.

  • Interkommunaler Gewerbepark Lindenrain, Gemarkung Stammheim

    Parallel zur Erschließung werden sich die Verantwortlichen mit den ersten Bauplatzbewerbungen beschäftigen.

    Auch für das kommende Jahr ist es wichtig, dass wir weiterhin in unserer Gemeinde ein gutes Klima und ein gutes Miteinander und Füreinander bewahren, so wie das in den vergangenen Jahren auch immer der Fall war. Nicht nur in der Weihnachtszeit ist es wichtig, dass wir trotz aller Hektik und Stress füreinander Zeit haben. Zeit zum Reden, Zeit um einem Menschen ein gutes Werk zu tun. Glücklicherweise erleben wir in unserer Gemeinde immer wieder Situationen, in denen Hilfsbereitschaft und Einsatz für den Nächsten großgeschrieben werden. Leider ist durch die erheblich angestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland einiges nicht in der Art möglich, wie es viele Jahre der Fall war. Versuchen wir das Beste daraus zu machen.


Jens Häußler
Bürgermeister

 

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