Kinderfreundliche Kommune
Gechingen

Überall dort, wo Eichen an sonnigen und warmen Plätzen zu finden sind, lauert eine kleine aber nicht zu unterschätzende Gefahr: die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese kleinen stark behaarten Raupen stellen sowohl für Mensch als auch für Tiere eine Gefahr dar. Die gefährlichen Brennhaare

werden ab dem 3. Larvenstadium etwa Mitte Mai gebildet und etwa Ende des Monates Juni ist die Raupe voll entwickelt. Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen wie z.B. Hautrötungen, Atembeschwerden, starker Juckreiz, etc. verursachen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer allergischen Schockreaktion kommen.

Bei entsprechenden Hautreaktionen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Problematisch ist dabei: Die Brennhaare brechen z.B. durch die Raupenbewerbung leicht ab und werden dann insbesondere bei trocken-warmer Witterung mit dem Wind über weite Strecken durch die Luft getragen. Auch Brennhaare in verlassenen Gespinstnestern, im Unterholz oder am Bodenbewuchs in der Umgebung können für den Menschen noch über Jahre gefährlich sein. Hinzu kommt, dass auch Haustiere nach einem Spaziergang im Grünen die Brennhaare verschleppen und sogar mit nach Hause bringen können.
Bitte beachten Sie, dass Sie die Raupen sowie ihre Nester auf keinen Fall berühren. Achten Sie auch darauf, dass sich ihr Tier beim Spazierengehen in betroffenen Gebieten oder bei Eichen, welche überwiegend in Heckenstreifen vorzufinden sind, nicht nähern.

Ganz wichtig: Machen Sie Ihre Kinder auf die Gefahr aufmerksam! Viele Kinder finden Nester und Raupen faszinierend und wollen mit ihnen „spielen“.

Falls Sie eine befallene Eiche bemerken: Halten Sie Abstand! Berühren Sie kein Gespinst-Nest (auch, wenn es schon alt ist)
Berühren Sie weder lebendige noch tote Eichenprozessionsspinner-Raupen und entfernen Sie Nester auf keinen Fall eigenständig.

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