Kinderfreundliche Kommune
Gechingen

 
Im Nachgang zu den Diskussionen um eine evtl. Bebauung im Bereich Sedansplatz wurde vom Schwarzwaldverein zum Ausdruck gebracht, dass sich der Schwarzwaldverein/Arbeitskreis Heimatgeschichte um den Sedansplatz etwas „kümmern“ will. Geplant war,

dass eine Informationstafel aufgestellt wird. Die Tafel steht. Vom Schwarzwaldverein wurde eine „Offizielle Einweihung“ angeregt.

Diese fand vergangenen Freitag mit den Gemeinderatsvertretern Simon Klass, Tilman Schwarz und Bernd Wentsch, dem Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Heinrich Hamm, den Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatgeschichte Norbert Jensen, weiteren Vertretern des Schwarzwaldvereins und Nachbarn des Sedansplatzes statt.

Bürgermeister Jens Häußler führte unter anderem folgendes aus:
„der Gemeinderat beschloss in seiner öffentlichen Sitzung vom 05.07.2016 mit zwei Gegenstimmen und 11 ja Stimmen, dass vorab eine behördliche Einschätzung zum Natur-und Denkmalschutz eingeholt werden soll. Mit drei Gegenstimmen und zehn ja Stimmen wurde einer Bebauung grundsätzlich zugestimmt. Vorausgegangen war eine intensive Diskussion und mehrere Wortmeldungen im Rahmen des Einwohnergespräches, auch von Vertretern des Schwarzwaldvereins.

Klar war, dass im Falle einer Bebauung eine Änderung des Bebauungsplans und eine Befreiung von den Festsetzungen des Naturdenkmals oder sogar eine Änderung der Naturdenkmalverordnung erforderlich wären. Die Gemeinde hat keinen naturschutzrechtlichen Antrag gestellt. Die Gemeinde hat auch kein Bebauungsplanverfahren in die Wege geleitet. Der Auftrag an die Verwaltung war die Sache zunächst (außerhalb eines Verfahrens) insbesondere mit dem Landratsamt abzustimmen.

Nach dem Faktencheck mit dem Planer Herrn Sippel und der Stellungnahme des Landratsamts habe ich dem Gemeinderat vorgeschlagen, dass von einer Bebauung auf dem Sedansplatz bis auf Weiteres abgesehen wird, dass heißt irgendwelche Verfahren werden nicht in die Wege geleitet; Gutachten werden nicht in Auftrag gegeben. Diesem Antrag hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 20.09.2016 mehrheitlich entsprochen.

Der Gemeinderat hat außerdem bei drei ja Stimmen und 11 nein Stimmen beschlossen, dass der Grundsatzbeschluss nicht aufgehoben wird. Angemerkt wird, dass die Gemeinde mit dem Grundsatzbeschluss nichts im Sinne einer Bebauung veranlassen kann, da ja wie erwähnt eine Bebauungsplanänderung zwingend wäre und gleichzeitig die naturschutzrechtliche Befreiung oder Änderung der Rechtsverordnung erforderliche wäre. Insofern ist meines Erachtens der Grundsatzbeschluss harmlos und bietet keinen Anlass zur Sorge wegen evtl. Bebauung.

Von der Presse wurde mehrfach über das Thema berichtet. In einem Kommentar vom 22.9.2016 wurde ausgeführt unter der Überschrift „Abgehakt“: „nachdem das Thema abgehakt ist, kann die Planung für das Baugebiet Furt vorangetrieben werden. Das verspricht durch Lage und verschiedenste Wohnformen ein echter Gewinn zu werden“.

„Ich finde es positiv, dass sich der Schwarzwaldverein und im Besonderen auch der Arbeitskreis Heimatgeschichte um den Sedansplatz etwas kümmern will. Positiv ist sicherlich, dass durch die vom Schwarzwaldverein, damit schließe ich auch den Arbeitskreis Heimatgeschichte ausdrücklich mit ein, die Informationstafel konzipiert wurde. Dafür herzlichen Dank. Positiv werte ich auch die Finanzierung der Tafel, diese erfolgt gemeinsam durch Arbeitskreis Heimatgeschichte, Schwarzwaldverein und Gemeinde.“

Abschließend gab es noch einige interessante geschichtliche Ausführungen von Heinrich Hamm und Norbert Jensen.

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